Verschwendetes Steuergeld für Kriegstüchtigkeit fehlt bei Gesundheit, Bildung und
Renten. Deutschland soll europäische Führungsmacht auf dem Gefechtsfeld werden.
Der Haushalt ist auf Krieg programmiert.

„Steht Putins Russland schon bedrohlich vor unseren Toren?“
Ein Informationskrieg tobt. Angeblich würden wir von Putins Russland bedroht. Europa einver-leiben will er sich. Das hören wir jeden Tag von unserer Bundesregierung auf allen Kanälen. Zur großen Freude derer, die sich an der Aufrüstung dumm und dämlich verdienen. Wie z.B. Rheinmetall oder die Finanz-Investment-Firma Black-Rock.
Aber, warum sollte Putin eigentlich mit Drohnen, Panzern und Raketen bis nach Europa kommen? Wo doch die NATO Russland konventionell vielfach überlegen ist?
Aus militärischer Sicht ist die gesamte schuldenfinanzierte Hochrüstungsverschwendung einfach nur Irrsinn. Ein drohender großer Krieg in Europa würde wahrscheinlich mit Atomwaffen ausgetragen. Was das bedeutet, kann sich jeder Mensch vorstellen.
Und außerdem hat Russland selbst genügend Bodenschätze, Land und Wasser für seine Industrie und Wirtschaft.
Wer oder was bedroht uns wirklich?
Der Westen/die NATO hat sich nicht erst mit seiner Unterstützung des Maidan-Putsches 2014/ Ukraine in die Beziehungen zwischen Russland und einem seiner Nachbarstaaten eingemischt. Dadurch hat der Westen die Invasion Russlands 2022 in die Ukraine mit herbeigeführt. Nun tobt dort ein Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und der Russischen Förderation.
Für uns geht die wahre Bedrohung von den Plänen der USA aus. Europa soll zum atomaren Schlachtfeld gegen Russland gemacht werden.
Wie schon in den 80er Jahren sollen 2026 hier Mittelstrecken-raketen stationiert werden. Natürlich gegen Moskau gerichtet. Diese erreichen ihr Ziel in wenigen Minuten. Und einmal in der Luft . . . sind sie nicht mehr aufzuhalten. Die Konsequenz: „Ein vermeintlicher Feind“ müsste sie vor ihrem Einsatz, nämlich hier am Boden zerstören.
Es ist immer das gleiche Strickmuster, wie
auch 2014 in der Ukraine . . .
Die NATO dehnt ihren Einflussbereich bis an die Grenzen Russlands aus. Die Ukraine sollte sogar in die NATO aufgenommen werden. Russlands berechtigte Sicherheitsinteressen spielen keine Rolle. Russland wurde und wird immer wieder in seiner Staatlichkeit bedroht.
Deutschland hat das Land in 2 Weltkriegen überfallen und dort zuletzt 27 Millionen Menschen getötet.
Und Trump, ein uneigennütziger Friedensbringer, wenn er den Krieg in der Ukraine beenden will?
Trump hat wohl erkannt, dass der Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine nicht zu gewinnen ist. Klar, es ist immer gut, wenn das Töten von Menschen aufhört.
Aber. . . gleichzeitig hat er die Erhöhung der Militär- und Verteidigungsausgaben in den verbündeten NATO-Staaten durchgesetzt. Und die europäischen Staatschefs rüsten weiter auf. Koste es, was es wolle. Alles auf die militärische Karte. Egal, in welche Gefahr sie uns damit bringen.
Trump bzw. die Politik der USA sind keine ehrlichen Friedensbringer. Denn: Ihr Ziel, Europa (wirtschaftlich) zu schwächen, haben sie erreicht. Die USA können nun ihre Machtgelüste gegen China oder aktuell gegen Venezuela richten.
Und unser Bundeskanzler, der Black-Rock-Ex-Manager, ist dem weltgrößten Kriegsprofiteur verpflichtet. Er befeuert die Waffenlieferungen nach Israel – für den Genozid in GAZA oder für einen Krieg gegen den Iran. Dort macht nach seinen Worten „Israel die Drecksarbeit für uns.“. Einfach nur einer gewissenlosen Kriegslogik folgend.
Was tun?
Jetzt kommt es darauf an – genau wie in den 80er Jahren – eine starke Friedensbewegung von unten/außerparlamentarisch aufzubauen. Sicherheit ist nur erreichbar, wenn auch die Sicherheitsinteressen Russlands berücksichtigt werden. Verhandeln statt Schießen ist das Gebot der Stunde. Unterschreibt den Berliner Appell.