Deshalb aufhören, bevor es zu spät ist
Unsere Politiker wollen uns tiefer in weltweite Kriege hineinziehen.
Jetzt ist der Hamburger Hafen an der Reihe. Vor Kurzem fragte der Hamburger Bürger- meister, P. Tschentscher, was wir denn tun sollen, wenn die NATO kommt und den Ham- burger Hafen „in Anspruch nehmen muss.“ Unser Friedens-Ratschlag an den Hamburger Bürgermeister:
Herr Tschentscher, tragen Sie gefälligst dazu bei, dass die NATO keinen Grund hat, „un- seren Hafen in Anspruch“ zu nehmen! Rufen Sie zur Diplomatie auf! Setzen Sie sich für eine neutrale Ukraine ein, damit die Ukraine nicht noch weiter ausblutet!
Stattdessen sagte Bürgermeister Tschentscher am 20. September 2024 im Beisein von Kriegsminister Pistorius („Wir müssen kriegstüchtig werden!“) auf einer SPD-Veranstal- tung in Hamburg:
„Es könnte z.B. sein, dass die Nato unseren Hafen in Anspruch nehmen muss. Oder Truppen- bewegungen oder -verlagerungen über die Bundesrepublik Deutschland erfolgen, wo dann die Bundesautobahnen, der Elbtunnel in Anspruch genommen werden muss, für militäri- sche Zwecke. Und dann müssen wir ja wissen, was machen wir denn dann?“
Tja, was machen wir denn dann? Sorgen wir dafür, dass es nicht dazu kommt. Und fragen wir, wann könnte es dazu kommen: Die Ukraine verfügt über US-amerika- nische und britische Raketen. Diese haben eine Reichweiten-Beschränkung. Aktuell verlangt Selenskyj eine Aufhebung dieser Beschränkung, um Ziele tief im Innern Russlands bombardieren zu können. Vielleicht auch Moskau. Deshalb wäre eine Reichweitenverlängerung der Raketen für Russland der Kriegseintritt der NATO. Dass Russland Rote Linien kennt, beweist ja gerade der russische Einmarsch in die Ukraine: Nach mehreren Nato-Ausdehnungen wollte Russland nicht auch noch
die Ukraine in der NATO und damit die NATO vor seiner Haustür haben. Wie der Papst schon sagte: Die Nato hat zu laut vor der russischen Türe gebellt.
Vielleicht fühlt sich Herr Tschentscher geehrt, wenn die NATO den Hamburger Hafen „in Anspruch nehmen muss“? Für uns Hamburger wäre es verheerend. Machen wir uns nichts vor: Ein Gegenschlag auf den Hamburger Hafen wird damit zu einer realen Gefahr. Wir wollen keine Zielscheibe sein und verweigern lautstark unsere Zustimmung. Hören Sie auf die Bürger!
Kein anderes Land in Europa ist so dumm wie Deutschland. Mit den in der Eifel stationierten US-Atombomben oder den NATO-Komman- dozentralen – für die Ukraine in Wiesbaden
– ist Deutschland bereits jetzt Drehscheibe
der NATO-Kriegsvorbereitung Richtung Osten.
Und damit natürlich auch Zielscheibe russi-
scher Gegenattacken oder russischer Präventivschläge. Insbesondere, wenn 2026 neue Raketen in Deutschland stationiert werden. Deutschland ist den Kriegsent- scheidungen der USA auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Jetzt hat Bürgermeister Tschentscher die Unterwerfung unter den US-Willen noch gesteigert:
Er hat offenbar keine Skrupel, den Hamburger Hafen an die NATO auszuliefern.
Diplomatie statt Kriegstüchtigkeit und Krieg!
Stopp aller Waffenlieferungen aus dem Hamburger Hafen.
Stattdessen Geld sinnvoll einsetzen für Soziales, Infrastruktur, Wohnen und frieden- schaffende Maßnahmen.
Am Beispiel des Staates Israel können wir doch sehen, was passiert, wenn ein hoch- gerüstetes bis an die Zähne bewaffnetes Land versucht, einen lange schwelen- den Konflikt mit einer hochtechnisierten Kriegsführung zu lösen:
vollkommene Zerstörung ganzer Land- striche und unbewohnbare Gebiete, inklu- sive lebensnotwendiger Agrarflächen, das Auslöschen kompletter Familien und der Genozid an der gesamten Bevölkerung.
Und das alles unter dem Deckmantel „Ver- teidigung der Freiheit und des Friedens“. Es gibt Tod und Verderben in Palästina, im Libanon, im Sudan, im Jemen, in Syrien … und das Ganze auch noch mit der vollen Unterstützung der USA und des ganzen Westens, nicht nur mit deren Waffen.
Wir fordern:
Diplomatie statt Kriegstüchtigkeit und Krieg!
Stopp aller Waffenlieferungen aus dem Hamburger Hafen.
Stattdessen Geld sinnvoll einsetzen für Soziales, Infrastruktur, Wohnen und frieden- schaffende Maßnahmen.
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Friedensinitiative Altona
Wir treffen uns i.d.R. an jedem letzten Mittwoch im Monat um 19 Uhr in der Alten Druckerei, Bahrenfelder Straße 73d, Hinterhof.
Wer bei uns mitmachen will, ist herzlich willkommen!
Kontakt: Frieda.friedensini.altona@posteo.de
Uns treffen und mit uns reden kann man auch samstags von 11 – 13 Uhr, Neue Gr. Bergstr./Goetheplatz