Natotrüstung mit 5% des BIP
Selbstmörderische Verpflichtung: 5 % des BIP in militärische Unwerte zu investieren
NATO-Rüstung – Bruttoinlandsprodukt ≠ Bundeshaushalt
„Auf dem NATO-Gipfel 2025 in Den Haag verpflichteten sich die Verbündeten, bis 2035 jährlich 5 % ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) in die Kernverteidigung und sicherheitsrelevante Ausgaben zu investieren.“
(Quelle: NATO – Defence Expenditures and NATO’s 5 % Commitment)
Im Jahr 2026 wird sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt auf geschätzt 4,6 Billionen Euro belaufen. Fünf Prozent dieser Summe entsprechen ungefähr 230 Milliarden Euro.
Nun beträgt der Bundeshaushalt für 2026 „nur“ etwa 525 Milliarden Euro. Das heißt: Werden 5 % des BIP für die unersättliche Kriegs-Hyäne ausgegeben, so verschlingt die Kriegshyäne fast die Hälfte des gesamten Bundeshaushalts. Ziehen wir von den 525 Milliarden Euro die 230 Milliarden Euro ab, die in die Todes-Industrie investiert werden sollen, so bleiben 295 Milliarden Euro für das Leben.
Damit schickt uns die Regierung in eine schwere Finanzkrise, die bis zum Jahr 2029 zu einem völligen Mangel an verfügbaren Mitteln führt. Alle Steuereinnahmen werden dann von Militärausgaben, Schuldzinsen und Sozialleistungen aufgezehrt. Es ist das Ende jeder haushaltspolitischen Flexibilität und stellt eine noch nie dagewesene Belastung für künftige Generationen dar.
Deutschland läuft Gefahr, seine Fähigkeit zu verlieren, alles das zu finanzieren, was über die grundlegenden Überlebenskosten hinausgeht. Und alles das, weil gewisse Damen und Herren der Bundesregierung wieder Großmacht sein wollen. Frankreich und Polen sind schon jetzt besorgt. Protest!